MYELIN Cover

MYELIN – Reservoirs: Schlummerndes Potenzial

Eine Review von Laura van Tango.

Es ist eine Spielart immenser musikjournalistischer Faulheit, die verschiedenen Band-Engagements eines Musikers miteinander vergleichen zu wollen. Doch MYELIN, neustes Projekt von Dan Bond (Mastermind hinter „London“, dem 2012er Album von Apologies, I Have None), drücken einem die Parallelen auf ihrer kommenden EP mit der Industriepresse ins Gesicht.

Der Opener „Die“ erinnert in seiner gesameten Komposition stark an „London“. Eine klare, tragisch-schöne Melodiegitarre trägt Dan Bonds Gesang im Spotlight, mal melancholisch, mal aufgekratzt.  Dahinter brauen sich dunklere Töne zu schwarzen Gewitterwolken zusammen, die im zweiten Drittel des Songs fulminant über allem hereinbrechen. Das ist nicht neu, funktioniert aber nach wie vor.

MYELIN

Atmosphärisch ist MYELIN in den ruhigen Momenten, in den Tiefen, hingegen ausgereifter. Das mag an Bob Barrett (Great Cynics, JB Conspiracy), Greg O‘Grady (Ex British Teeth) und Oliver Ward (Ex It‘s Not Ok) liegen. Die MYELIN Besetzung scheint zu ausgewogenen Anteilen die prägnantesten Inhalte ihrer bisherigen Projekte einfließen und reifen zu lassen. 

„Reservoirs“ ist ein gelungener Einblick in schlummerndes Potential und, wenig überraschend, besonders für AIHN Fans ein Reinhören wert. 

Die EP erscheint am 4. August über Uncle M. Zwei Singles sind schon jetzt auf Spotify verfügbar. „15“  auf Spotify und „Horror“ auf Spotify.

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