k_2.Moksha-Caspian

Morning Tunes: Margarita by Timothy O‘Sweebe

Ein Text von Mimi Erhardt.

Sonntag Morgen. Du wachst auf, weil der Regen wie wild an dein Fenster prasselt. Die letzte Nacht steckt dir noch in den Knochen, du hast ein bisschen zu viel getrunken auf der Party deiner besten Freundin, aber das macht nichts. Die Erinnerungen sind es wert. Außerdem gehört dieser Tag dir.

Du machst Musik an, diese Spotify-Playlist, die für regnerische Sonntag wie gemacht ist, die dich mal laut mitsingen, mal melancholisch seufzen lässt. Du kochst Kaffee, eine halbe Kanne, schmierst dir einen Nutellatoast und ziehst deine muckeligsten Gemütlichkeitsklamotten aus der Schublade. Dann putzt du dir die Zähne, duschst lang und heiß, und trocknest dich anschließend mit dem viel zu harten Riesenhandtuch ab. Noch ein Nutellatoast, noch eine Tasse Kaffee und ab auf die Couch, du willst dir ein paar Folgen „Archer“ auf Netflix reinziehen.

Da blinkt eine Whatsapp-Benachrichtigung auf deinem iPhone-Display auf.

„Hey“, steht da, „ich fand das mit dir gut gestern. Was machst du später? Nils“

Du grinst ein schiefes, kleines Grinsen und denkst, dass du es auch mochtest, mit diesem fremden Typ, der Nils heißt, in der Küche zu stehen und stundenlang zu reden. Du möchtest Nils gerne wiedersehen, und das wirst du ihm später auch schreiben. Aber diesen Sonntag teilen? Im Leben nicht.  

k_26.ShesAmerican-The1975Ungefähr so stelle ich mir die Vorgeschichte zu den Fotos vor, die Fotograf Timothy O‘Sweebe mit seinem Model Margarita für KinKats geshootet hat. So lässig, so schön, so zufrieden. Das Besondere an diesen Bildern: Es gibt einen eigenen Soundtrack dazu:

Bilder 1 bis 4: Caspian – „Moksha“
Bilder 5 bis 11: Tame Impala – „The less I know the better“
Bilder 12 bis 17: The Neighbourhood – „Sweater weather“
Bilder 18 und 19: French Montana – „Unforgettable“
Bilder 20 bis 27: The 1975 – „She‘s American“

Wie kam die Idee dazu, frage ich Timoty O‘Sweebe. „Ich habe gemeinsam mit Margarita überlegt, wie ein Samstag- oder Sonntagmorgen aussieht und wie der passende Soundtrack dazu aussehen könnte“, antwortet der Fotograf. „Wir haben die Songs beim Fotografieren gehört und sie wirken lassen. Vom Aufwachen, über das morgendliche Handy-Daddeln und den Küchen-Kaffee, bis hin zur Couch-Gammelei, dazu passende Details aus der Wohnung… es ist alles dabei.“

Timothy O‘Sweebe bei Instagram // Und auf Facebook

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