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Dave Hause – Bury Me In Philly: Liebesbrief auf Sandpapier

Eine Review von Laura Van Tango.

Punkrock Spross Dave Hause liefert mit seinem dritten Album „Bury Me In Philly” eine Ode an die „Werkstatt der Welt”, seine Heimatstadt Philadelphia, PA. Für die Produktion holte er mit dem musizierenden Philly-Urgestein Eric Bazillian (The Hooters) einen Helden seiner Kindheit ins Boot. Die musikalische Nostalgie, die eine Brücke zu besagter Kindheit baut, trägt William Wittmann, der mit 80er Größen wie The Outfield und Cindy Lauper arbeitete, dick auf.  Songs wie „The Flinch” erinnern durch einleitende, eingängige Riff stark an Hymnen der 80er wie The Outfields „Your Love” oder Springsteens „I‘m Going Down”.

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Überhaupt gelingt Dave Hause auf „Bury Me In Philly” durch die Kombination seiner Texte und deren musikalischer Untermalung, eine Essenz der gefühlten Seele einer Gegend, wie man es sonst von Heartland-Helden wie Springsteen oder Tom Petty kennt. Er nutzt Alltagsgeschichten über die Härten und die Höhen des Blue Collar Daseins, und in Punk-Manier kommt vor diesem Hintergrund kommt auch die politische Kritik, siehe „Dirty Fucker”, nicht zu knapp.

Zwischen Rootsrock und stadiontauglichen Melodien, gewürzt mit Pianoausbrüchen, stellt Dave Hause wie gewohnt Lyrisches in den Vordergrund. Er zeigt sich als geläuterter Herzensbrecher und Rumtreiber, schwört Besserung auf seine Stadt, seine Mutter und das Herz seiner Angebeteten. Dabei bleibt er auf gewohnt melodischen Pfaden, die seine Fans lieben und seit Hauses erster EP kennen.

Alles in allem ist „Bury Me in Philly” eine gelungene und authentische Liebeserklärung an eine Stadt, die scheinbar grobes Sandpapier an ihre Bewohner legt. Die erste Single „With You“ ist bereits auf Youtube und Spotify zu hören. 

Dave Hause – „Bury Me in Philly”
Rise Records
Erscheint am 3. Februar
Dave Hause bei Facebook

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Dave Hause & The Mermaid – live 2017
Support: Dead Heavens und Robyn G Shiels
1. März: Köln – Gloria
2. März: Hannover – Faust
3. März: Berlin – Gretchen
4. März: Münster – Skaters Palace
5. März: Wiesbaden – Schlachthof
6. März: Wien (A)  – Arena
7. März: München – Strom
8. März: Zürich (CH) – Dynamo
9. März: Stuttgart – Universu
10. März: Rotterdam (NL) – Roto
11. März: Hasselt (BE) – MOB

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