Betontod

Betontod – Revolution: Malocher des Deutschpunks

Eine Review von Thorsten Wilms.

Gefühlt sind Betontod in den letzten Jahren produktiver als KISS in den 70ern, die damals zwei Scheiben pro Jahr unter das dankbare Volk brachten. Mit fünf Alben in sieben Jahren zeigen die Jungs vom Niederrhein in der Tat Veröffentlichungsfreude, machen aber nicht den Fehler, halbgares Material auf die Fan-Schar loszulassen. Die goutiert das, indem sie jährlich zahlreicher wird und den langlebigen Punkrockern Konzerte in mittlerweile stattlichen Hallen ermöglicht. Ein wohltuendes Zeichen in einer schnelllebigen Welt, das demonstriert, wie man auch heute noch durch ehrliche und langjährige Arbeit die Charts erklimmen kann.

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Mit Revolution dürfte das dem Fünfer um die Originalmitglieder Meister (Vocals) und Eule (Gitarre) wieder gelingen, denn das neue Betontod Werk überzeugt mit allen Trademarks der Deutschpunkrocker und einem erneut brachialen Sound aus der Tonschmiede von Vincent Sorg (Die Toten Hosen, In Extremo).

Klar, die ständige Kritik an den oft einfach gehaltenen Texten oder den traditionellen Arrangements der Truppe, werden in seriösen Musikzeitschriften auch mit Studioalbum Nr. 7 nicht abklingen. Doch wer Betontod nimmt, wie sie sind, wird Stücke wie das mitreißende Küss mich, die 80er-Hommage Ich nehm dich mit, Welt in Flammen – mit seinem schönen The Trooper/Iron Maiden Zitat – , den Metalstampfer Mann über Bord und viele andere abfeiern. 

Mitreißend, knackig produziert, kurzweilig… alles richtig gemacht!

Betontod – Revolution
Arising Empire / Nuclear Blast
Erschienen am 13. Januar 2017
Betontod bei Facebook

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