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Doyle: Ehrlich gesagt – ich bin kein Horrorpunk-Fan

Die Original Misfits in Deutschland? Gitarrist Doyle Wolfgang von Frankenstein gibt Auskunft über die Reunion und seine erste Solotour hierzulande. Das ein wenig sparsam dosiert, denn ein Plauderer ist er nicht, der hünenhafte Gitarrist mit der Teufelslocke. Doch auch in wenigen Worten liefert Doyle – von 1980 bis 1983 Gitarrist der legendären Horrorpunks Misfits – Wissenswertes über seine Solokarriere und die Misfits Reunion. The Other Sänger Rod Usher hat für KinKats mit Doyle gesprochen.

KinKats: Du kommst auf Tour nach Deutschland. Mit neuem Album?

Doyle: Ja, es wird „As We Die“ heißen und im April erscheinen. Auf dem Label von Dave Ellefson von Megadeth.

KinKats: Alex Story von Cancerslug ist das einzig feste Bandmitglied deiner Solotruppe. Schreibt er auch die Songs mit dir?

Doyle: Ich schreibe die komplette Musik, Alex die Texte und Melodien. Er hat die Band sogar Doyle genannt, nachdem sie früher Gorgeous Frankenstein hieß. 

KinKats: Die Misfits Fans haben bei deinem ersten Solowerk „Abominator“ eher mit einem Album im Stil von „American Psycho“ gerechnet, du hast ihnen dagegen Metal serviert. Wirst du so weiter machen?

Doyle: Woher weiß du, was die Leute hören wollten? Ich finde meinen Stil viel besser, der andere Kram ist Müll.

doyleKinKats: Du wirst in Deutschland mit einigen lokalen Bands spielen, die klar von den Misfits beeinflusst sind. Kennst du die Horrorpunk Szene hierzulande?

Doyle: Ich bin kein Horrorpunk Fan.

KinKats: Seit 1998 warst du nicht mehr hier auf Tour. Was können die Fans von deinen Soloshows erwarten?

Doyle: Das stimmt nicht, ich war 2013 mit Danzig in Europa. Ich werde die Fans mit meiner Band umhauen. 

KinKats: Ist Glenn noch immer dein Manager und in deine Band involviert?

Doyle: Nein.

KinKats: Wie verstehst du dich heutzutage mit Michale Grave und Dr. Chud?

Doyle: Bis auf alljährige Happy Birthday Nachrichten haben wir keinen Kontakt.

KinKats: Du bist mit Alissa White-Gluz von Arch Enemy liiert. Wie habt ihr euch kennen gelernt?

Doyle: Sie war 2013 mit ihrer Band Support von Danzig und wir haben uns gegenseitig gestalkt.

KinKats: Begleitet ihr euch gegenseitig auf Tour, um Zeit füreinander zu haben?

Doyle: Ja, Arch Enemy ist sehr gut zu ihr, und ich bin bei ihr genauso herzlich willkommen, wie sie bei mir.

KinKats: Werdet ihr Songs zusammen schreiben?

Doyle: Wir arbeiten derzeit an zwei Stücken für ihr Soloprojekt „Alissa“.

KinKats: Früher standst du alleine im Rampenlicht, heute teilst du es dir mit Alissa. Ist das ungewohnt für dich?

Doyle: Nein, sie teilt es mit mir. Sie ist der Star, nicht ich.

DOYLE live in Deutschland:
8.2.17 OBERHAUSEN – HELVETE
9.2.17 BERLIN – WILD AT HEART
10.2.17 HAMBURG – BAMBI GALORE
11.2.17 OLDENBURG – CADILLAC
12.2.17 ERFURT – CLUB FROM HELL

Foto oben: © Tim Tronckoe

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