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Vic Voltage: Ich mag meine Möpse – und Leberwurst

Vic Voltage ist das, was ich mir unter einer Mega-Braut vorstelle. Classy, sassy, oberschön. Und dazu noch wundervoll tätowiert. Im Interview verrät die Schöne, warum sie sich immer wieder von weiblichen Tattoo Artists tätowieren lässt, was an ihren Lieblings-BHs so geil ist und was sie bei einem KinKats Shooting zeigen würde – und was nicht!

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Foto: Stefano Bosso

Dein Künstlername / Login bei Kinkats: Vic Voltage
Dein Geburtsjahr: 1987
Dein Sternzeichen: Wassermann
Deine Bodymods: Piercings habe ich (nur) noch zwei – Septum und Nasenflügel. Meine Tattoos sind relativ großflächig auf meinem Körper verteilt. Die meisten sind von ganz tollen Tattookünstlerinnen. Hab ich nicht absichtlich so gewählt aber es gibt einfach so viele großartige Frauen in der Szene, und ich glaube, das findet sich dann einfach so. Ich hatte zumindest immer das Gefühl, gleich einen guten Draht zu den Ladys wie Annie Frenzel, Steffi Böcker, Eva Schatz, Ines Buff, Ronja Block, Ester de Miguel und Cory Capelli zu haben. Aber die Boys, die mich bisher tätowiert haben, sind auch super. Eine Sitzung bei Sebastian Domaschke ist auf jeden Fall immer ein spirituelles Erlebnis und viel mehr als „nur“ tätowiert werden. Ich würde sogar sagen, es trägt zur Selbstfindung bei.
Deine Website: Diese hier! 
Wie geht es dir gerade jetzt? Gerade jetzt hab ich eine ziemliche Rotznase und stehe kurz vor der 30. Ich habe das Gefühl, ich bin gerade mal wieder in einem Wandel. Keine Midlifecrisis, eher ein irgendwie aufregender Prozess, bei dem ich echt gespannt bin, wo es ab jetzt so hingeht.
Beschreibe dich selbst in drei Worten: Eine liebenswerte Misanthropin.
KinKats: Was war dein erstes Tattoo oder dein erstes Piercing? Und was hat dich dazu bewegt, es machen zu lassen?

Vic Voltage: Ganz klassisch ein Arschgeweih mit 14. Es waren die 90er, und ja, es war das, was man damals so getragen hat. Ach, und mit 12 habe ich mir ein Bauchnabelpiercing stechen lassen.

KinKats: Was war dein erstes Konzert?

Vic Voltage: Kelly Family, ziemlich krasser Scheiß, aber immerhin bin ich ehrlich.

KinKats: Stimmt. Hat es deinen Musikgeschmack beeinflusst?

Vic Voltage: Da ich dafür in der Schule hart gemobbt wurde, war es im Nachhinein eher positiv, weil ich mich dadurch anderen Bands gewidmet habe.

KinKats: Wer hat dir zuletzt ein Kompliment gemacht und für was?

Vic Voltage: Eine gute Freundin von mir für eins meiner letzten Fotos. Okay, vor allem wegen der Brüste 😉

KinKats: Und was findest du an dir selbst besonders süß, hübsch oder sexy?

Vic Voltage: Ich mag meine Möpse, und ich hoffe, dass die noch lange so in Shape bleiben.

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Foto: Stefano Bosso

KinKats: Warum der Modelname Vic Voltage, also Hochspannung? Stehst du immer unter Strom? Elektrisierst du alle mit deinen Fotos, gurl? 😀 <3

Vic Voltage: Ob ich mit meinen Fotos elektrisiere, weiß ich nicht genau. Ich war auf jeden Fall schon mal der Bildschirmschoner von jemandem, hahahaha. Ansonsten stehe ich echt viel unter Strom. Ich sorge immer selbst für viele Baustellen in meinem Leben.

KinKats: Was mir an deinen Bildern aufgefallen ist, ist diese Selbstsicherheit, die du ausstrahlst. Fühlst du dich wohl in deinem Körper, mit deinem Aussehen?

Vic Voltage: Ich sag mal so, ich wiege mich, glaube ich, seit zehn Jahren nicht mehr. Würde ich das tun, sähe die Sache sicher anders aus. Deshalb fühle ich mich ganz okay, habe aber trotzdem schon ewig Bock, abzuspecken und definierter zu werden. Aber der verdammte Schweinehund und Sahnesaucen hindern mich immer wieder daran. Ich bin nicht diszipliniert, was sowas angeht und hatte auch in der Schule immer meine Tage beim Sportunterricht. Trotzdem wäre es echt geil, sich nicht immer Gedanken machen zu müssen, wie viele Rollen da wohl gerade zum Vorschein kommen, wenn man sitzt, kniet, liegt oder ähnliches. Außerdem müssten die Fotografen dann weniger photoshoppen, haha. Aber so lange ich in den Spiegel schauen kann und das Meiste, was ich sehe, ganz geil finde, ist alles im grünen Bereich.

KinKats: Und was tust du, wenn du dich mal nicht so cute fühlst?

Vic Voltage: Dann gehe ich ins Fitnessstudio oder ziehe meine Shaping-Klamotte an. Die drückt alles dahin, wo es hin soll 😉

KinKats: Ist Tattoomodel ein „Jobziel“, das du anderen Mädchen (und Jungs) empfehlen würdest?

Vic Voltage: Tattoomodel ist irgendwie ein komisches Wort. Liegt natürlich nahe und wird deshalb meist verwendet. Naja, und so ein richtig geiles Synonym hat dafür auch noch niemand gefunden. Als Jobziel pauschal würde ich es nicht empfehlen. Ich habe letztens sogar gehört, dass sich so manche nur tätowieren lassen, um „Tattoomodel“ zu werden. Da schwillt mir direkt der Kamm. Ganz ehrlich, ich kann damit meinen Lebensunterhalt nicht finanzieren, und soweit ich weiß, geht es den meisten „Tattoomodels“ so. Es gibt einige, die das können, aber in Deutschland sind es, glaube ich, sehr wenige. Nichtsdestotrotz habe ich schon coole Jobs und Shootings gehabt, die ich auf keinen Fall missen möchte.

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Foto: Stefano Bosso

KinKats: Was macht ein Shooting für dich spannend oder aufregend?

Vic Voltage: Eine tolle Idee und wenn ich sofort einen guten Draht und Vertrauen zum Fotografen habe.

KinKats: Wann genießt du ein Shooting so richtig?

Vic Voltage: Meist dann, wenn ich den Fotografen oder die Fotografin schon kenne und vielleicht schon mal mit ihm oder ihr geshootet habe. Dann ist das Eis schon gebrochen, und alles ist easier.

KinKats: Und wann ergreifst du die Flucht?

Vic Voltage: Wenn jemand mit Nachdruck versucht, mich zu etwas zu zwingen, worauf ich keinen Bock habe.

KinKats: Werden wir mal etwas persönlicher: Tinder oder Trödelmarkt?

Vic Voltage: Trödelmarkt.

KinKats: Was ist dir wichtig im Leben?

Vic Voltage: Selbstbestimmung und frei entscheiden zu können, was ich tun und lassen will. Und natürlich Familie und Freunde.

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Foto: Stefano Bosso

KinKats: Gibt es ein Kleidungsstück, das du niemals abgeben würdest?

Vic Voltage: Ich habe zwei BHs, die richtig geil sitzen. Die würde ich nie hergeben.

KinKats: Was treibst du nach Feierabend – chillen oder Party?

Vic Voltage: Beides im Wechsel. Je nachdem, was so geht. Aber jetzt im Winter bin ich sehr gerne Couchpotatoe.

KinKats: Fleisch, vegan oder irgendwo dazwischen?

Vic Voltage: Ich esse Fleisch, aber eher wenig. Auf Leberwurst kann ich allerdings auf gar keinen Fall verzichten.

KinKats: Wie sieht dein perfekter Tag aus?

Vic Voltage: Ausschlafen, irgendwo am Wasser, am Meer oder See oder sowas, aufwachen, geil frühstücken, schwimmen gehen, ein gutes Buch lesen und mir die Sonne auf den Pelz scheinen lassen.

KinKats: Oma-Schlüpfi, Hipster Pantys oder String?

Vic Voltage: Hipster Pantys.

KinKats: Mal unter uns – wie viel Haut würdest du bei einem Fotoshooting für KinKats zeigen?

Vic Voltage: Wie ich finde, ganz schön viel. Aber Nippel und Vagina muss ich jetzt nicht unbedingt in die Kamera halten.

Großes Foto oben: Schneiders Family Business

Fotos in der Galerie:
Foto 1: Hanna Heider
Foto: 5: Marialla Vagabundo
Fotos 2, 3, 4, 6, 7, 8, 9: Stefano Bosso
Foto 10: Frank Dursthoff

2 Responses
    1. Ooooh wie schön 🙂 <3 Sie haben aber auch eine ganz hinreißende Tochter 🙂 Liebe Grüße, Mimi

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