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Tara Joan: Alles ist vergänglich

Kennt ihr diese Schönheiten, die man eigentlich aus Prinzip blöde finden müsste, weil sie so unverschämt perfekt sind? So erging es mir mit Tara Joan, Tattoomodel mit Südsee-blauer Mähne und dem süßesten Puppengesicht des Universums. Und dann noch dieser Körper, verdammt! „Ich hasse sie, ich hasse sie“, stimmte ich mich vor dem Interview mit Tara schon mal mental aufs Blödefinden ein. Aber Pustekuchen. Tara Joan ist inzwischen nicht nur der der Traum meiner schlaflose Nächte, sondern dazu auch noch reizend, lustig und überaus höflich. Und sexy. Und aufregend und nerdy und ein wildes Ding und… aber ach, lest einfach selbst 🙂

Dein Künstlername / Login bei Kinkats: Tara Joan
Dein Geburtsjahr: 11. Mai 1994
Dein Sternzeichen: Stier
Deine Bodymods: Piercings, großflächige Tattoos und ein 40mm Tunnel.
Deine Website: Hier geht’s lang!  
Wie geht es dir gerade jetzt? Geht so, weil ich gerade im Französischunterricht sitze. 
Beschreibe dich selbst in drei Worten: Ich bin offen für Neues, immer ehrlich und habe mein eigenes Weltbild.

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Foto: Vanessa Marie

KinKats: Was war dein erstes Tattoo oder dein erstes Piercing? Und was hat dich dazu bewegt, es machen zu lassen?

Tara Joan: Mein erstes Piercing war mein Bauchnabelpiercing mit 15, und mein erstes Tattoo habe ich mir auf einer Klassenfahrt in London machen lassen – auch mit 15.

KinKats: Was war dein erstes Konzert? Und hat es deinen Musikgeschmack beeinflusst?

Tara Joan: Oh Gott, ich glaube nicht. Tokio Hotel 😀 *versinke im Boden*…

KinKats: Wer hat dir zuletzt ein Kompliment gemacht und für was?

Tara Joan: Mein Freund hat mir ein Kompliment für meinen Hintern gemacht, bevor ich aus dem Haus gegangen bin.

KinKats: Und was findest du an dir selbst besonders süß, hübsch oder sexy?

Tara Joan: Meine Art und meine Hände 😀

KinKats: Wenn ich mir deine Bilder so ansehe, kann ich mir nicht vorstellen, dass eine Puppe wie du auch mal Tage hat, an denen sie sich nicht wohl in ihrem Körper fühlt. Irre ich mich? Und wenn ja, wann fühlst du dich mal „unschön“? 

Tara Joan: Es gibt Tage, da fühle ich mich weniger wohl, aber ansonsten bin ich rundum zufrieden mit mir. Natürlich ist alles verbesserungsfähig, aber solange man sich in seiner Haut wohlfühlt, ist es egal, was andere denken.

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Foto: Hannes Höchsmann

KinKats: Du modelst gerne, bist tätowiert – würdest du dich als Tattoomodel bezeichnen? 

Tara Joan: Hm, es gibt ja noch den Ausdruck Alternative Model. Mir ist es egal, wie man es nennt. Ich stehe Modell und werde als Model gebucht, von daher macht es keinen Unterschied, ob man mich als „Tattoomodel“ oder „Alternative Model“ bezeichnet.

KinKats: Was macht ein Shooting für dich spannend oder aufregend? Was muss stimmen? Und wann ergreifst du die Flucht?

Tara Joan: Ich habe noch nie die Flucht ergriffen. Meine Erfahrung in dem Beruf hilft mir, schon vor dem Shooting entscheiden zu können, ob etwas professionell oder unprofessionell ist. Was ein Shooting für mich aufregend und spannend macht? Ich finde es immer toll, wenn Tiere mit im Spiel sind. Ich liebe Tiere und möchte nicht, dass sie sich dabei unwohl fühlen.

KinKats: In einem Interview mit dem Blog Mimi&Käthe hast du neulich über deine eher ungewöhnliche Lebens- und Liebesweise gesprochen. Magst du uns die ganz kurz zusammenfassen?

Tara Joan: Kurz zusammenfassen ist schwierig 🙂 Schaut am besten bei dem Blog selbst vorbei. Ich kann aber so viel sagen: Es geht um Liebe und Sex…

KinKats: Du hast in dem Interview kurz anklingen lassen, dass du findest, dass gerade Frauen sich sexuell noch immer nicht ganz ausleben dürfen, weil sie von vielen noch immer als „Hure“ und „Schlampen“ bezeichnet werden. Warum denkst du das? Hast du damit Erfahrungen gemacht?

Tara Joan: Ich kann nicht behaupten, dass ich Erfahrung damit gemacht habe, ich kenne aber viele Mädels, die damit Erfahrung machen mussten.

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Foto: Vanessa Marie

KinKats: Werden wir mal etwas persönlicher: Tinder oder Trödelmarkt?

Tara Joan: Trödelmarkt!

KinKats: Was treibst du – neben Modeln – in deiner Freizeit?

Tara Joan: Modeln 🙂 Nein, mal im Ernst. Das nimmt schon viel Zeit in Anspruch. Ich habe leider keine Zeit für andere Dinge. Es ist mein Job und mein Hobby gleichzeitig.

KinKats: Gibt es ein Kleidungsstück, das du niemals abgeben würdest?

Tara Joan: Gibt es nicht, alles ist vergänglich. Ich hänge nicht sehr an materiellen Dingen.

KinKats: Was treibst du nach Feierabend – chillen oder Party?

Tara Joan: Definitiv Chillen 🙂 „420“.

KinKats: Fleisch, vegan oder irgendwo dazwischen?

Tara Joan: Fleisch, aber nicht zu viel, und wenn, dann bewusst.

KinKats: Wie sieht dein perfekter Tag aus?

Tara Joan: Essen und schlafen!

KinKats: Oma-Schlüpfi, Hipster Panties oder String?

Tara Joan: String oder Panties 🙂

KinKats: Mal unter uns – wie viel Haut würdest du bei einem Fotoshooting für KinKats zeigen?

Tara Joan: Solange man sich nicht unter seinem Wert verkauft, ist alles okay. Sichtbarer Intimbereich kommt für mich nicht in Frage, aber das muss jeder selbst wissen, und dafür sollte auch niemand verurteilt werden.

Foto ganz oben: Vanessa Marie 

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