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Brotherhood Of The Snake: Das Neue (von) Testament

Review von Thorsten Wilms

Vier Jahre nach ihrem letzten Album legen Testament ihren neuen Longplayer „Brotherhood Of The Snake“ vor. Die Erwartungshaltung war groß, denn mit „Dark Roots Of Earth“ und „The Formation Of Damnation“ zeigten die Bay Area Thrasher, dass sie zurecht einen stetig größeren Hype entfachen.

Man rufe sich dabei in Erinnerung: Testament existieren – damals noch unter dem Namen Legacy – seit 1983! Wie also schafft die, man will fast sagen „All Star Gruppe“ bestehend aus Chuck Billy, Alex Skolnick, Eric Peterson, Gene Hoglan und Steve DiGiorgio, es auch über 30 Jahre später noch, ständig neue Fans zu rekrutieren? Indem das Quintett mit jedem neuen Album eine weitere Schippe drauflegt und nun sein gefühlt härtestes und schnellstes Werk abliefert!

Die Blast-Beats, die Hoglan im Opener runter scheppert, sollten jedenfalls auch alle Metalcore Jünglinge schleunigst das neueste Testament runter beten lassen. Dazu gesellt sich die Gesangsleistung von Oberindianer Chuck Billy, der hier variabler denn je agiert, von tiefen Growls bis melodischen Passagen eine Top-Leistung abliefert und damit ganz klar als bester Sänger im härteren Metal gehandelt wird.

Mit angenehmen Referenzen an ihre ersten drei Alben und einer großen Ladung Modernität ist Testament erneut ein Referenzwerk gelungen. Sollte man haben! Bestellt „Brotherhood Of The Snake“ hier.

Testament – Brotherhood of the Snake
Nuclear Blast
28. Oktober 2016
Testament bei Facebook

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