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Alter Bridge – The Last Hero: Episches Arschtritt-Entertainment

Review von Thorsten Wilms

Alter Bridge haben in der heutigen Musiklandschaft ein echtes Alleinstellungsmerkmal. Eine Band, die Hard Rock Fans, Modern Metal Anhänger und Prog-Heads gleichermaßen anspricht, sucht man sonst mit der Lupe. 

„The Last Hero“, das fünfte Album der Veteranen um Myles Kennedy und Marc Tremonti an Mikro und Gitarre, beweist erneut, was das Quartett so einzigartig macht und warum es sich gängigen Genre-Konventionen erfolgreich widersetzt. Da reiht sich eine epische Powerballade, die Whitesnake in den 80ern zur Ehre gereicht hätte, an einen Arschtritt-Kracher, der in jedem Club die Disturbed-Hüftwackler von der Tanzfläche fegt. 

Abwechslung wird von allen vier beteiligten Musikern groß geschrieben. Und selbst dann, wenn oberflächlich Eingängigkeit herrscht und Kennedy dem Hörer einen weiteren Ohrwurm serviert, fiedelt die Instrumentenabteilung im Hintergrund in neuen Stimmlagen und setzt Akzente mit wilden Breaks. So kommt jeder Hörer auf seine Kosten, was den Siegeszug der Amerikaner verständlich macht. 

Wer Alter Bridge nicht kennt, sollte spätestens jetzt ein Ohr riskieren. Hier gibt’s das gute Stück zu kaufen.

Alter Bridge – The Last Hero
Napalm Records/Universal Music
7. Oktober 2016
Alter Bridge bei Facebook

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