Running_Wild_Rapid_Foray_1500x1500px

Running Wild: Rapid Foray – alte Helden und neue Schätze

Review von Thorsten Wilms

Rolf, lange hast du nicht gerockt. „Shadowmaker“ war – beschreiben wir es diplomatisch – „durchwachsen“, „Resilent“ nicht mehr als ein Schritt in die richtige Richtung. Doch jetzt endlich hast du wieder eine echte Mannschaft an Bord versammelt und stichst mit deinen Mannen von Running Wild in altbekannte Gewässer.

Dass du irgendwann keinen Bock mehr auf den Piraten-Mummenschanz hattest, versteht jeder. Doch heute scheinst du anzuerkennen, dass die Zeit zwischen „Under Jolly Roger“ und „Blazon Stone“ nun mal deine wohl erfolgreichste und kreativste war. Und keiner wird dir vorwerfen, mit „Rapid Foray“ wieder Kurs zurück zu nehmen und dich an alte Heldentaten zu erinnern. Denn hier machst du (fast) alles richtig und lieferst einen echten Schatz ab, der zum Großteil aus Goldmünzen besteht.

Ganz im Ernst: „Rapid Foray“ ist ein geiles Teil geworden, das Nostalgiker begeistern und möglicherweise auch neue Fans ins Boot holen wird. Totgesagte leben bekanntlich länger.

Running Wild: Rapid Foray
Steamhammer
August 2016
11 Tracks
Running Wild bei Facebook

2 Responses
  1. Thorsten du sprichst mir aus der Seele. Nachdem sie ja eigentlich aufhören wollten, machen sie endlich wieder richtig geile Mucke.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *