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Coffin Candy: Sexy Grüße aus dem Sarg

Das Sauerland. Auch im Hochsommer immer ein guter Platz für gruftige Gespräche, Fachsimpelei und Gedaddel mit KinKats-Buddy Sascha Goldbach von ItWaitsArt. Ganz nebenbei ist er auch mein Guru in Sachen Metal, aber im folgenden Gespräch ging es ausschließlich um Särge, heiße Models und ein ganz besonderes Projekt: Coffin Candy. Was das ist? Das verraten wir euch jetzt!

KinKats: Sascha, du bist derzeit als Produzent des Horrorfilms Scars of Xavier stark eingebunden, aber viele kennen und schätzen dich außerdem als Fotograf und Designer. Unter anderem bist du verantwortlich für das Projekte Coffin Candy, über das wir heute mit dir reden möchten und bei dem es um Folgendes geht: Du zeigst auf deinen Bildern sexy Mädels im Sarg. Wie kam es zu dieser spannenden Idee?

Sascha Goldbach: Ursprünglich war es gar nicht angedacht, ein Fotoprojekt aus der Taufe zu heben. Als ich noch meine eigene Galerie im Stadtkern Altenas hatte, war ich auf der Suche nach ausgefallener Dekoration für mein Atelier. Durch meine Affinität zum Horrorgenre und zum Makaberen habe ich mich schon sehr früh nach einem Sarg umgesehen, der dieses rustikale „Western Flair“ hat. Nachdem ich die Suche fast aufgegeben hatte, fragte mich Crudelia von Grimm, ein befreundeter Berliner Künstler, ob es nicht einfacher wäre, einen nach meinen Wünschen gestalteten Sarg selbst zu bauen. Gesagt, getan – er machte sich sofort an die Arbeit und zeigte mir drei Tage später einen fertigen Sarg, der nicht nur genau so aussah, wie ich es mir vorgestellt hatte, sondern auch noch dank seiner Bauweise portabel war. Das war der Grundstein für das Fotoprojekt Coffin Candy. Da ich jetzt einen ausgefallenen Sarg in nahezu Lebensgröße hatte und dieser dazu noch leicht von A nach B zu bewegen war, experimentierte ich damit natürlich auch fotografisch herum.

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KinKats: Wie waren so die ersten Reaktionen der Models, speziell am Anfang?

Sascha: Die ersten Reaktionen waren durchweg positiv. Gerade im alternativen Bereich reizt es viele Models, sich mal mit einem Sarg fotografieren zu lassen. Diese Gelegenheit ist ja eher selten. Witzigerweise und zu meinem Erstaunen, bekam ich kurz nach den ersten fertigen Ergebnissen auch Anfragen von Models, die nicht aus der alternativen Szene stammen und es total spannend fanden, mal aus ihrem gewohnten Aufnahmebereich heraus zu treten.

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KinKats: Wie darf man sich das Erstgespräch vorstellen? „Hey. Ich will dich im Sarg knipsen!“

Sascha: (lacht) Ja, das klingt wirklich etwas merkwürdig. Daher habe ich zu Anfang natürlich erst eng mit mir vertrauten Models zusammengearbeitet. Wenn ich jetzt jemanden frage, schicke ich natürlich direkt Beispiele mit, damit man sich gleich ein Bild machen kann und das Model versteht, um was es mir bei diesem Projekt geht.

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KinKats: Wie und wo lässt du deine Särge heute fertigen?

Sascha: Die Särge lasse ich weiterhin in Absprache mit Crudelia anfertigen. Erst entwickeln wir das grobe Konzept, dann prüfen wir es auf Realisierbarkeit, und zu guter Letzt lade ich ihn zu mir ein, und wir werkeln bei mir zu Hause daran herum.

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KinKats: Die Damen tragen auf deinen Bildern sehr aufwenige Kostüme. Wer bestimmt bei Coffin Candy den Style?

Sascha: Die grobe stylische Richtung gibt natürlich das Thema des Sarges vor. Bei einem rustikalen Sarg kann das Outfit gothischer Natur sein, aber auch ein Cowgirl oder Cowboy passt gut dazu. Bei einem „Prinzessinnensarg“ darf es märchenhafter und bunt zugehen. Für einen Zirkussarg eignet sich Superhelden Cosplay, aber auch ein Clownsoutfit. Die jeweiligen Outfits bringen die Models in der Regel selbst mit. Das Thema wird abgesprochen, und die Damen überlegen sich dazu ihren individuellen Style.

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KinKats: Wenn man sich als Model für ein Coffin Candy Shoot interessiert, dann …?

Sascha: … sollte man sich nicht scheuen, mich anzuschreiben. Die Preise sind moderat und absolut für jeden bezahlbar. Für weitere Fragen bin ich auch jederzeit privat bei Facebook unter Sascha. S. Goldbach anschreibbar. Hier findet ihr mich.

Wer Sascha und seine Projekte noch nicht so gut kennt, da sich den Clip hier mal anschauen:

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