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Prollpüppie: Auf den Spuren Pamela Andersons

Es gibt Frauen, die dich auf der Stelle umhauen, wenn du sie siehst. Das blonde Tattoomodel Prollpüppie ist so eine Frau. Superheiß und sexy, aber mit dem Herz am rechten Fleck. Außerdem ist sie witzig und Zucker und ihren zwei Töchtern eine tolle Mami! Lest jetzt im Interview, ob ihr erstes Konzert (Backstreet Boys) die Steinbock-Lady in ihrem Männergeschmack beeinflusst hat, ob man Sexyness á la Pamela Anderson erlernen kann und wie viel Haut sie bei einem KinKats Shooting zeigen würde. 

Dein Künstlername: Prollpüppie

Geburtsjahr: Oh, das ist fies, muss ich das sagen? 😀 Ich dachte immer, nach Geld oder dem Alter einer Lady fragt man nicht 😀 Aber nun gut, in meinem Perso stehen so komische Zahlen wie 1986, aber ob das so stimmt? Ich weiß ja nicht…

Sternzeichen: Steinbock – definitiv passend!

Deine Bodymods: Ich habe noch einige Piercings, es waren aber mal deutlich mehr. Am heiligsten sind mir die im Gesicht – Nase, Septum, Lippe. Ich trage 18er Tunnel, die ich nicht mehr missen möchte. Was Farbe angeht… ja, da bin ich ein Flickenteppich, eine Dauerbaustelle. Ich habe zum Beispiel mein Kitsch-Bein, wo alles drauf kommt, was absurd, aber toll ist. Viele Kindheitserinnerungen gehören zum Beispiel dazu. Im Dekolleté habe ich das Porträt einer meiner Töchter, die zweite Motte kommt noch dazu. Am Hals habe ich Peter Pan, sympathischer Typ, ich habe auch nicht vor, erwachsen zu werden.

Und sonst noch? Auf den Händen habe ich das jeweils erste selbstgeschriebene „Mama“ oder „Mami“ meiner Töchter, auf den Innenarmen ihre Namen. Hier und da noch anderes, aber egal, was ich wo tätowiert habe, es hat für mich immer eine Bedeutung oder einen Sinn. Ich brauche das so. Ich habe überhaupt nichts gegen einen mit Blumenranken geschmückten Körper einer Frau, sehr hübsch anzusehen, aber für mich selbst wäre es nichts. Eher etwas für den Hintergrund oder die Umrandung. Und wenn ich mal groß bin, hoffe ich, komplett kunterbunt zu sein <3 Es ist also noch ganz ganz viel in Planung, ihr kennt das sicherlich. 🙂

Deine Website: Bitte hier entlang! 

Wie geht es dir gerade jetzt? Euer Ernst? Ich wurde gerade nach meinem Alter gefragt, wie soll es mir da schon gehen? (lacht) Ich trinke Sekt und esse Unmengen Schoki! Und ein bisschen aufgeregt und gespannt bin ich auch, bin ja noch Interview-Jungfrau. 🙂

Beschreibe dich selbst in drei Worten: Chaotisch, explosiv und exklusiv.

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Foto: CK-Photo

KinKats: Was war dein erstes Tattoo oder dein erstes Piercing? Und was hat dich dazu bewegt, es machen zu lassen?

Prollpüppie: Mein erstes Piercing war mit 15 der Klassiker Bauchnabelpiercing. Die sind aber auch niedlich! Auch mein erstes Tattoo war ein Klassiker und pure Rebellion. Ich habe mir direkt nach meinem 18. Geburtstag einen Stacheldraht um den linken Oberarm tätowieren lassen, allerdings nicht die Pussy-Variante, die nur an den sichtbaren Außenbereichen gestochen wird, nee, nee, wir haben einmal komplett rumgezogen. Damals war ich felsenfest davon überzeugt, dass es bei diesem einen Tattoo bleiben würde. Man sollte wohl dazu sagen, dass ich schon immer auf Pamela Anderson stand, was die Motivwahl erklärt (lacht). Nun ja, das Ende vom Lied: Zum Bezahlen nahm ich auch gleich einen neuen Termin mit!

KinKats: Welcher Tattoo Artist hat dich am stärksten beeinflusst?

Prollpüppie: Kann ich nicht sagen, ich schaue mir gerne viele verschiedene Künstler und Kunstwerke an, bestaune die Arbeiten und Stile. Aber das sind fremde Tattoos und nicht meine, schön anzusehen, aber nichts, was mich beeinflusst. Daher haben mich wohl am meisten die beeinflusst, die meine Ideen und Wünsche mit mir umgesetzt und ihre Nadeln in meine Haut gejagt haben.

KinKats: Warum der Name Prollpüppie? Und bist du eher Proll oder Püppi? 🙂

Prollpüppie: Weil der Name Programm ist. Und weil er mich auf den Punkt einfach Bombe beschreibt! Ich würde sagen, keine Seite überwiegt, ich bin gleichermaßen beides, Püppie und Proll! Einzeln kann ja jeder 😛 Obwohl – Püppie hat einen Buchstaben mehr, vielleicht ist diese Seite also doch gewichtiger?

KinKats: Was war dein erstes Konzert? Und hat es deinen Musikgeschmack beeinflusst?

Prollpüppie: Ihr steht auf peinliche Fragen, oder? (lacht) Wollt ihr jetzt was Schönes hören oder die Wahrheit? Ich muss gestehen, es waren die Backstreet Boys. Ich nehme schon an, dass mich dieses Konzert beeinflusst hat, weniger in der Musik, als in der Männerauswahl. Denn so konnte ich, als ich klein war, artig die Liebe zu Milchbubis ausleben und mich heute echten Männern widmen.

KinKats: Wie würdest du deinen persönlichen Style beschreiben?

Prollpüppie: Grandios natürlich! Oder Rosa. 🙂 Eine schwierige Frage. Mein Style ist vielfältig! Ich habe keinen festgelegten Style, denn ich brauche Abwechslung. Mal schick, mal sexy, mal Asi. Aber Rosa darf es gern immer sein – und glitzern darf es aus.

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Foto: Your-Picture

KinKats: Let’s talk about Sex – nutzt du deine sexy Ausstrahlung, um das zu bekommen, was du willst?

Prollpüppie: Ist das eine Fangfrage? Selbstverständlich 😀 Ich wäre ja blöd, wenn nicht.

Kinkats: Kann man Sexyness lernen?

Prollpüppie: Jein. Es gibt sicherlich einiges, das man lernen kann, Haltung, Mimik, Gestik, wie man die Optik aufpoliert, und, und, und. Ist der Lack ab, wissen wir Frauen uns schon zu helfen. Aber ich denke dennoch, dass man sich selbst feiern sollte, denn mit sich selbst zufrieden und im Reinen zu sein, wirklich man selbst sein zu können, macht einen wahrscheinlich attraktiver als alles, was man lernen oder polieren kann! 

KinKats: Wer hat dir zuletzt ein Kompliment gemacht und für was?

Prollpüppie: Das war in einem Kommentar unter einem Bild auf meiner Modelpage. Ich freue mich immer sehr über sowas!

KinKats: Und was findest du an dir selbst besonders süß, hübsch oder sexy?

Prollpüppie: Puh, gibt’s eine Zeichenbegrenzung? 😛 Ich mag meine langen, blonden Haare schon extrem, ebenso mag ich meine Lippen recht gern. Ich mag, dass ich noch recht putzig klein bin. Meine Nägel sind mir heilig. Und ich mag meine Beine definitiv, die sind zum Glück nicht so kurz ausgefallen wie ich insgesamt.

KinKats: Tinder oder Trödelmarkt?

Prollpüppie: Eher Ebay oder Amazon.

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Foto: Nameka

KinKats: Was ist dein Lieblingsalbum?

Prollpüppie: Ich höre selten ganze Alben, aber momentan sind es wohl die Crackstreet Boys Alben 1-3 von Trailerpark <3 Haben mich die Backstreet Boys vielleicht doch mehr geprägt, als ich dachte?

KinKats: Deine Lieblingsband?

Prollpüppie: Wie man vielleicht schon gemerkt hat, habe ich Probleme, mich auf eine Sache zu beschränken. Ich feiere einige Bands extrem, zum Beispiel Trailerpark, K.I.Z., Alligatoah. Aber ich habe x Lieblingslieder von verschiedensten Bands und Künstlern unterschiedlichster Richtungen, je nachdem, in was für einer Stimmung ich gerade bin.

KinKats: Welcher Promi macht dich nervös?

Prollpüppie: Keiner, denn ich liege immer recht entspannt vorm TV, die sehen mich ja nicht. Es braucht außerdem mehr als nur Fame, um mich nervös zu machen, zum Beispiel Charakter und Stärke. Aber woher soll ich wissen, wie das bei den Promis so aussieht?

KinKats: Was treibst du in deiner Freizeit?

Prollpüppie: Ich shoote sehr gern oder nutze freie Stunden, um sie mit Menschen zu verbringen, die mir am Herzen liegen. Ich trinke gerne und viel Kaffee, egal wann und wo, und versuche, mein Leben einfach zu genießen und so zu leben, wie es mich glücklich macht.

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Foto: Detlef Blanke

KinKats: Gibt es ein Kleidungsstück, das du niemals abgeben würdest?

Prollpüppie: Jacken in jeder Form, Strickjacken, Flatterjacken, Bolerojäckchen und so viele mehr, ich bin da echt schlimm.

KinKats: Was treibst du nach Feierabend – chillen oder Party?

Prollpüppie: Ich chille unfassbar gern mit Lieblingsmenschen und genieße das Leben, schlürfe Kaffee, trinke Cocktails, unterhalte mich. Sich wohlfühlen, die Seele baumeln lassen und Ruhe tanken, das ist mir sehr wichtig geworden. Party is auch mal nett, keine Frage, aber das genügt als Abwechslung zwischendurch. 

KinKats: Fleisch, vegan oder irgendwo dazwischen?

Prollpüppie: Vegan? Ist das ein neues Auto oder so? (lacht) Ich mümmel einfach alles, was ich mag. Bin aber mehr der Typ Naschkatze. Obst, Weingummi und Essen von Burger King und Mc Donalds dürfte wohl das sein, was meinen Gourmetgaumen am häufigsten passiert.

KinKats: Wie sieht dein perfekter Tag aus?

Prollpüppie: Mhhhh, warscheinlich gibt es in meinem Fall keine Antwort auf diese Frage. Es geht eher darum, mit wem ich diesen Tag verbringe. Denn egal, wie ein Tag verläuft, gut, schlecht, abenteuerlich, entspannt oder what ever, er ist immer perfekt, wenn du die richtigen Menschen bei dir hast!

KinKats: Oma-Schlüpfi, Hipster Panties oder String?

Prollpüppie: Und wo steht in der Auflistung „ganz ohne? Tja, auch wenn es öde wird, Eintönigkeit ist nicht meins. Gammeln in einer Pantie, Alltag mit einem String, just for fun ganz ohne… 🙂 Es muss alles dabei sein!

KinKats: Mal unter uns – wie viel Haut würdest du bei einem Fotoshooting für KinKats zeigen? 

Prollpüppie: Die Frage is diskriminierend. Ich bin ein kleines Persönchen und habe demnach gar nicht so viel Haut zum Zeigen (lacht). Aber da wir ja unter uns sind, würde ich sagen, nicht zu viel und nicht zu wenig. Mit Stil gibt’s da keine Grenzen! Manchmal ist weniger mehr, und manchmal fetzt pure Nacktheit. Da ich meine Haut meist auch ganz gerne mag, würde ich diese bei einem Kinkats Shooting auch nicht zwingend verstecken.

Foto ganz oben: Lux Profundi

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